Am gestrigen Tage fanden in vielen deutschen Städten Vordemonstrationen für die Anti-Atomkette zwischen den AKWs Brunsbüttel und Krümmel statt.
Auch die Jungen Piraten des Landesverbandes Niedersachsen beteiligten sich an den Infotischen in der Osnabrücker Innenstadt. Die Aktion unter der Überschrift “KETTENreAKTION!” fand ihren Höhepunkt in einer Menschenkette zwischen zwei originalgetreu Nachgebauten Atomkraftwerken, an der sich viele Aktivisten beteiligten.
Am 24. April wird die Hauptatomkette zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel entstehen. Diese Anlagen sind ein tadelloses Beispiel für die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit deutscher Atomanlagen und rufen uns immer wieder ins Gedächtnis, dass akuter Handlungsbedarf besteht. Die Jungen Piraten setzen sich deshalb für ein Festhalten am jahrelang geplanten Atomausstieg ein. Atomkraft ist weder Wirtschaftlich (Endlagerung über tausende Jahre, Staatsbankrott wegen fehlender Versicherungen) und auf keinen Fall als sicher zu bezeichnen (Krebsfälle wegen Strahlungsemissionen, unsichere Endlager und marode Anlagen). Auch die Co2-neutralität ist nicht gegeben, da das endliche Uran auch irgendwie gefördert werden muss.
„Wir wissen nicht einmal wohin mit dem Atommüll und trotzdem wird der Atomausstieg von der Regierung verworfen, das ist nicht akzeptabel! Wir müssen am 24.ein deutliches Zeichen setzen“ erklärt Philipp Kathmann, stv. Vorsitzender der Jungen Piraten NDS.
Die Jungen Piraten rufen deswegen alle Interessierten auf friedlich an der Atomkette zwischen den AKW Krümmel und Brunsbüttel am 24. April 2010 teilzunehmen und ein deutliches Statement abzugeben.