Am Samstag, den 24. April 2010, sollte zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel eine 120 km lange Menschenkette gebildet werden. Das Ergebnis sprengte alle Erwartungen – 120.000 Menschen kamen, um ein deutliches Zeichen gegen Atomkraft zu setzen.

Natürlich waren auch die Jungen Piraten Niedersachen dabei und unterstützten die Menschenkette, unter anderem an den Streckenabschnitten “Glückstadt” und “Schenefeld”.

Teil der Kette war auch Simon Rupsch, Schatzmeister im niedersächsischen Vorstand: “Eine großartige Aktion. Es ist toll, wenn sich so viele verschiedene Leute, darunter auch sehr viele junge Menschen, für so etwas einsetzen. Die Menschenkette war ein voller Erfolg, und sollte ein deutliches Zeichen für die schwarz-gelbe Regierung und die Energiekonzerne sein, dass eine Laufzeitverlängerung für AKW’s nicht erwünscht ist!”

Die Jungen Piraten stellen sich gegen die Pläne der schwarz-gelben Regierung, die Laufzeiten der Atomkraftwerke um Jahrzehnte zu verlängern [1]. Da es keine sicheren Endlagerstätten gibt, die Abfallstoffe allerdings noch Jahrtausende weiterstrahlen, sollte der Ausstieg aus der Atomenergie, wie ihn die rot-grüne Bundesregierung beschlossen hat, umgesetzt werden. Das würde bedeuten, dass der letzte deutsche Atommeiler 2021 vom Netz gehen würde. Die aktuelle Bundesregierung plant, die Laufzeiten der Kraftwerke um weitere 28 Jahre zu verlängern.

[1]http://wiki.junge-piraten.de/wiki/AG_Programm/Energie#Kernenergie_gewonnen_durch_Kernspaltung